GC163J2 Slubfurt

Als wir vor knapp fünf Jahren mit dem Cachen angefangen und so nach und nach damit begonnen haben die Homezone abzuarbeiten, stolperte ich über kurz oder lang natürlich auch über Slubfurt. Seit den Tagen hatte dieser Cache für mich was bedeutsames. Zum einen lag er natürlich zur Hälfte in Polen und zum anderen hatte er aufregende Aufgaben, zumal wir damals nur mit Karten, Kompass und einem ungenauen, trägen und eigentlich nicht zu gebrauchenden KFZ-Navi unterwegs waren.

Im ersten Jahr – damals war ein Teil der Aufgaben noch anders – versuchte ich bei jeder Gelegenheit einen kleinen Abstecher „nach drüben“ zu machen, um einfach eine Zahl nach der anderen zu erfahren. Leider waren die Stationen damals zu weit abseits der üblichen Zigarettenroute. Irgendwann hatte ich dann sogar schonmal die Anzahl der Absperrpoller, von denen einer fehlte, was aber in der Formel berücksichtigt wurde, aber schon damals „irgendwie cool“ war.

Ich weiss nicht, ob es an der Grenzöffnung lag, daß im nahen Hinterland die ein oder andere Dose gelegt wurde. Und die ein oder andere Dose im Hinterland wurde auch schon von mir gefunden. Nur Slubfurt blieb lange Zeit unerreichbar. Zum einen wollte keiner mit mir so recht „stundenlang und öde durch die Gegend latschen um Zahlen in Polen zu suchen, nur um dann später vor einer Plastikdose zu stehen“ und zum anderen wollte ich nicht durch einen auf den diversen Treffen erhaltenen Spoiler oder gar die Finalkoordinaten auf die Spur gebracht werden.

Letztes Jahr im Sommer habe ich dann doch allein auf die Runde gemacht und bis auf die letzte Station (da lungerten direkt auf den Koordinaten eine Horde jugendlicher Biertrinker herum) auch alles gefunden. Nun ist die 700 in greifbare Nähe gerückt und eigentlich war mir klar: die 700 wird Slubfurt! Auch wenn ich dazu bei 699 aufhören muss! So bin ich heute am frühen Nachmittag bei perfektem Caching-Wetter (also leichter Regen) erneut die Runde mit Caro im Schlepptau abgelaufen, konnte dabei meine Zahlen überprüfen (und musste feststellen, daß ich bei A ganz deutlich daneben lag), die letzte Station finden und im Anschluß den Geochecker befragen, der auch gleich grünes Licht gab! Prima! Jetzt galt es nur noch fünf Beifangtradis zu absolvieren um dann am Abend nach ein wenig Sucherei den siebenhundersten Logbucheintrag auf den Logstreifen zu kritzeln. Mich würde ja schon noch interessieren, wo die damalige Dose lag und wie groß die war, denn inzwischen ist Slubfurt ja leider „nur noch“ ein Nano/Micro.

Besten Dank an RoyBean für die Dose, an die ich noch lange denken werde (auch wenn ich jetzt nicht mehr bei jedem DNF-Log zusammenzucke und fürchte, dass die im Archiv verschwindet. Davor hab ich bei den letten Änderungen und Logs immer mehr Angst gehabt). Dafür gibts auch ein blaues Schleiferl – wobei die ja eh völlig subjektiv zu bewerten sind.

=wyvern=

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